Das Spiel mit den Kontrasten wurde im Museum perfektioniert. Zu zehnt gesellen sich schwarze Stühle (Nancy) an den ebenfalls schwarz gedeckten Banketttisch. Nur die elegant aufgefalteten Servietten lockern das Bild auf. Der Tisch daneben wirkt wie umgekrempelt. Das gleiche Set-Up, gleiche Platzanzahl, gleiche Materialien, aber eben komplett in weiß, und nur mit schwarzen Servietten. Diese Tischgestaltung zieht sich über die Weite des gesamten Museumssaals, an deren Kopf Platz für Live-Band und Tanzfläche gelassen wurde.

Der 1. Museumsball hinterlässt einen starken Eindruck. Dem Konzept gelingt es, die Festlichkeit eines Balls zu bedienen, gleichwohl aber auch die Kunst durch den kontraststarken Farbverzicht noch einmal zu betonen.